Hervorgehoben

Kon­gress­prä­si­den­ten der OTWorld 2028 bli­cken voraus

Technik und Medizin gemeinsam denken: Die Kongresspräsidenten der OTWorld 2028 sprechen über interprofessionelle Versorgung, Innovationen und ihre Pläne für den Weltkongress.

Dass inter­pro­fes­sio­nel­le Zusam­men­ar­beit nicht nur in der Pra­xis gelebt wird, son­dern auch an ande­ren Stel­len Anwen­dung fin­det, das bewei­sen die Orga­ni­sa­to­ren der OTWorld alle zwei Jah­re. Eine Dop­pel­spit­ze mit je einem Ver­tre­ter aus Tech­nik und Medi­zin steht dem Kon­gress schon seit vie­len Jah­ren vor und hat sich so als inter­professionelle Zusam­men­ar­beit der ande­ren Art bewährt. Für 2028 hat die Con­fairm­ed als Ver­an­stal­ter des Welt­kon­gres­ses mit Prof. Chris­toph Loh­mann und OTM Tho­mas Mit­zen­heim zwei aus­ge­wie­se­ne Exper­ten aus dem Bereich der Ver­sor­gung für sich gewin­nen kön­nen. Was die neu­en Kon­gress­prä­si­den­ten den­ken und wie sie die OTWorld bis­her betrach­tet haben, das ver­ra­ten sie im exklu­si­ven OT-Interview.

Wo lie­gen aus Ihrer Sicht zen­tra­le Unter­schie­de in den Denk­wei­sen von Hand­werk und Medi­zin – und wie kön­nen die­se Unter­schie­de pro­duktiv genutzt werden?

Tho­mas Mit­zen­heim: Wir Ortho­pä­die­tech­ni­ker schau­en auf einen Pati­en­ten mit einem ande­ren Blick als ein Arzt. Wenn ich bei­spiels­wei­se einen Stumpf sehe, den­ke ich sofort an die spä­te­re pro­the­ti­sche Ver­sor­gung: Wie kön­nen wir Kräf­te über­tra­gen, wie muss der Schaft gestal­tet sein und wel­che Vor­aus­set­zun­gen brau­chen wir, damit der Pati­ent damit sicher ste­hen und gut lau­fen kann? Der Arzt betrach­tet zunächst die medi­zi­ni­sche Situa­ti­on und die Funk­ti­on, die erhal­ten oder wie­der­her­ge­stellt wer­den soll. Bei­des ist rich­tig – und bei­des wird für eine gute Ver­sor­gung benötigt.

Beson­ders deut­lich wird das bei Ampu­ta­tio­nen. Ist ein Ein­griff plan­bar, fra­gen uns Ärz­te im Vor­feld, wel­che Vor­aus­set­zun­gen der Stumpf für die spä­te­re pro­the­ti­sche Ver­sor­gung erfül­len soll­te. Umge­kehrt spre­chen wir mit den Medi­zi­nern, wenn wir fest­stel­len, dass ein Stumpf tech­nisch nur schwer zu ver­sor­gen ist und medi­zi­nisch noch etwas ver­bes­sert wer­den könn­te. Dann grei­fen die Kom­pe­ten­zen unmit­tel­bar ineinander.

Genau die­sen Aus­tausch müs­sen wir pfle­gen. Des­halb füh­ren wir bei der Ortho­pä­die- und Reha­tech­nik Dres­den Schu­lun­gen in Kli­ni­ken und Phy­sio­the­ra­pie­pra­xen durch und orga­ni­sie­ren mehr­mals im Jahr gemein­sa­me Fort­bil­dun­gen. Ich muss als Ortho­pä­die­tech­ni­ker nicht den­ken wie ein Arzt. Aber ich muss ver­ste­hen, wie er denkt – und er soll­te ver­ste­hen, wie ich denke.

Im Gipsraum der Orthopädie- und Rehatechnik Dresden GmbH erklärt Thomas Mitzenheim (l.), wie in traditioneller Bauweise auf Grundlage eines Gips­abdrucks des Stumpfes ein individuell angepasster Prothesenschaft entsteht. Foto: Leipziger Messe/Anja Hummel
Im Gips­raum der Ortho­pä­die- und Reha­tech­nik Dres­den GmbH erklärt Tho­mas Mit­zen­heim (l.), wie in tra­di­tio­nel­ler Bau­wei­se auf Grund­la­ge eines Gips­abdrucks des Stump­fes ein indi­vi­du­ell ange­pass­ter Pro­the­sen­schaft ent­steht. Foto: Leip­zi­ger Messe/Anja Hummel


Prof. Dr. Chris­toph Loh­mann:
Bei vie­len Medi­zi­nern ist es lei­der noch immer so, dass für sie das Hand­werk dort anfängt, wo die Medi­zin glaubt, auf­zu­hö­ren. Die­se Tren­nung hal­te ich für über­holt. Medi­zin und Ortho­pä­die-Tech­nik brin­gen jeweils ihre fach­li­che Exper­ti­se und ihre eige­ne Denk­wei­se in die Ver­sor­gung ein. Das Poten­zi­al liegt gera­de dar­in, bei­des viel stär­ker mit­ein­an­der zu verbinden.

Dazu gehört auch, die Qua­li­fi­zie­rung auf bei­den Sei­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Tech­ni­sche Ortho­pä­die und die Mög­lich­kei­ten moder­ner Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung müs­sen in der ärzt­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung wie­der stär­ker ver­mit­telt wer­den. Die wissenschaft­liche Qua­li­fi­ka­ti­on und Aka­de­mi­sie­rung in der Ortho­pä­die-Tech­nik kann dazu eben­falls einen Bei­trag leis­ten. Je bes­ser bei­de Sei­ten die Denk­wei­se und die fach­li­chen Mög­lich­kei­ten der ande­ren Pro­fes­si­on ver­ste­hen, des­to bes­ser kön­nen wir gemein­sam versorgen.

Die OTWorld steht wie kaum eine ande­re Ver­an­stal­tung für die enge Zusam­men­ar­beit von Ortho­pä­die-Tech­nik und Medi­zin. Was schät­zen Sie per­sön­lich an der Zusammen­arbeit mit Ärz­tin­nen und Ärzten?

Mit­zen­heim: Schon in mei­ner Meis­ter­schu­le in Eisen­berg hat uns ein Medi­ziner immer wie­der gesagt: „Sie müs­sen ler­nen, wie wir Medi­zi­ner den­ken.“ Die­ser Satz ist mir hän­gen geblie­ben. Denn Medi­zin und Ortho­pä­die-Tech­nik betrach­ten eine Ver­sor­gung aus unter­schied­li­chen Blick­win­keln. Ärz­te sehen das Krank­heits­bild und die benö­tig­te the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­me. Wir Ortho­pä­die­tech­ni­ker den­ken zusätz­lich in bio­me­cha­ni­schen Zusam­men­hän­gen und über­le­gen, wie sich das the­ra­peu­ti­sche Ziel tech­nisch umset­zen lässt. Span­nend wird es dort, wo die­se Sicht­wei­sen zusammenkommen.

Genau das macht für mich die ­OTWorld aus. Mei­ne ers­te habe ich 1991 erlebt, als mich mein dama­li­ger Chef mit zur ORTHOPÄDIE + REHA-TECHNIK nach Ber­lin nahm. Wei­ter­bil­dung hat seit­dem mein Berufs­le­ben geprägt. Der Meis­ter­brief 1994 und der Bache­lor in Unter­neh­mens­füh­rung 2011 mar­kie­ren dabei nur zwei Sta­tio­nen – gelernt habe ich eigent­lich immer. Und das funk­tio­niert in bei­de Rich­tun­gen: eige­nes Wis­sen wei­ter­ge­ben und offen sein für das Know-how ande­rer. Genau das schät­ze ich an der OTWorld.

Wann haben Sie zuletzt erlebt, wie viel ein Hilfs­mit­tel im Leben eines Men­schen ver­än­dern kann?

Mit­zen­heim: Da den­ke ich sofort an eine Pati­en­tin, die mich sehr beein­druckt. Sie hat 2025 infol­ge einer Sep­sis bei­de Unter­schen­kel, den lin­ken Unter­arm und meh­re­re Fin­ger der rech­ten Hand ver­lo­ren. Was mich an ihr fas­zi­niert, ist die Ener­gie, mit der sie ihre neue Lebens­si­tua­ti­on ange­nom­men hat.

Sie trägt heu­te zwei Unter­schen­kel­pro­the­sen, eine myo­elek­tri­sche Arm­pro­the­se und Fin­ger­pro­the­sen an der rech­ten Hand. Aber wenn man sie erlebt, ste­hen nicht die Hilfs­mit­tel im Vor­der­grund. Sie arbei­tet wie­der als Kauf­frau, fährt Auto und Rad, geht wan­dern und pro­biert aus, was noch alles mög­lich ist. Vor ihrer Ampu­ta­ti­on war sie begeis­ter­te Motor­rad­fah­re­rin. Mobi­li­tät auf zwei Rädern gehört für sie des­halb wie­der zu ihrem Leben. Sie war­tet nicht dar­auf, dass ihr jemand sagt, was geht – sie pro­biert es aus.

Und genau das for­dert uns. Bei einer so kom­ple­xen Ver­sor­gung müs­sen Medi­zin, Ortho­pä­die-Tech­nik, Physio­therapie und Reha­bi­li­ta­ti­on immer wie­der gemein­sam über­le­gen: Wie kön­nen wir die Wün­sche und Zie­le der Pati­en­tin, das heißt, ihre Erwar­tun­gen erfül­len? Sie zeigt uns als Ver­sor­gern immer wie­der: Es geht nicht dar­um, was ver­lo­ren gegan­gen ist. Es geht dar­um, was wie­der mög­lich wer­den kann.

Das OTWorld-Team besuchte im August 2026 den Kongresspräsidenten Prof. Dr. Christoph Lohmann (r.) an seiner Wirkungsstätte in Magdeburg. Foto: BIV-OT/Justen
Das OTWorld-Team besuch­te im August 2026 den Kon­gress­prä­si­den­ten Prof. Dr. Chris­toph Loh­mann (r.) an sei­ner Wir­kungs­stät­te in Mag­de­burg. Foto: BIV-OT/­Jus­ten


Loh­mann:
Da fal­len mir sofort zwei jun­ge Men­schen ein, die mir bei­de beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben sind. Der ers­te ist ein jun­ger Land­wirt, des­sen Hand bei einem Arbeits­un­fall an einem Mäh­dre­scher so schwer ver­letzt wur­de, dass sie ampu­tiert wer­den muss­te. Für ihn stand sehr schnell fest: Zur nächs­ten Ern­te woll­te er wie­der arbeits­fä­hig sein und in sei­nen Beruf zurück­keh­ren. Zunächst wur­de er mit einer Schmuck­hand ver­sorgt, inzwi­schen trägt er eine myo­elek­tri­sche Arbeits­hand. Heu­te arbei­tet er damit tat­säch­lich wie­der in sei­nem Beruf und trägt sei­nen Teil zur Ern­te bei. Das zu erle­ben, freut mich sehr.

Beson­ders berührt hat mich eben­so eine heu­te 17-jäh­ri­ge Frau, die ohne eine Hand gebo­ren wur­de. Als Kind ging sie sehr selbst­ver­ständ­lich mit ihrer Situa­ti­on um. Sie war sehr aktiv, hat Sport getrie­ben und sich durch ihre feh­len­de Hand kaum ein­schrän­ken las­sen. Mit der Puber­tät ver­än­der­te sich jedoch ihre Wahr­neh­mung – und damit auch ihr Bedürf­nis nach sozia­ler Inte­gra­ti­on. Die Ver­sor­gung muss­te die­ser neu­en Lebens­si­tua­ti­on Rech­nung tra­gen. Zunächst erhielt sie eine Schmuck­hand, inzwi­schen trägt sie eine myo­elek­tri­sche Hand und lernt mit gro­ßer Moti­va­ti­on, deren Mög­lich­kei­ten für sich zu nutzen.

Einen Moment wer­de ich dabei nicht ver­ges­sen: Bei einer Anpro­be nahm sie mit der Pro­the­se ein Cham­pa­gner­glas und anschlie­ßend ein rohes Ei in die Hand. Das mögen auf den ers­ten Blick klei­ne Din­ge sein. Doch genau in sol­chen all­täg­li­chen Hand­grif­fen zeigt sich, wel­chen Unter­schied moder­ne Hilfs­mit­tel für die Lebens­qua­li­tät eines Men­schen machen können.

An bei­den Bei­spie­len wird deut­lich, war­um es das Zusam­men­spiel der Pro­fes­sio­nen braucht. Die Zie­le gibt der Mensch mit sei­ner Lebens­pla­nung vor. Medi­zin, Ortho­pä­die-Tech­nik und Reha­bi­li­ta­ti­on müs­sen gemein­sam die Vor­aus­set­zun­gen dafür schaf­fen, dass mög­lichst viel davon wie­der oder neu mög­lich wird.

Als Kon­gress­prä­si­dent ste­hen Sie gemein­sam mit dem Pro­gramm- und Work­shop­ko­mi­tee vor der Auf­ga­be, das Kon­gress­pro­gramm zu ent­wickeln. Wel­che Kri­te­ri­en sind für Sie ent­schei­dend, wenn neue Schwer­punk­te und The­men dis­ku­tiert werden?

Mit­zen­heim: Mein ers­tes Kri­te­ri­um ist der Blick über den eige­nen Tel­ler­rand. Ein Pro­the­ti­ker soll­te eben­so ken­nen, was sich in der Orthe­tik ent­wi­ckelt, und umge­kehrt. Das leben wir bei uns im Unter­neh­men: Vier­mal im Jahr kom­men alle Werk­statt­mit­ar­bei­ter zusam­men, und die ein­zel­nen Fach­be­rei­che stel­len vor, wor­an sie arbei­ten und was es Neu­es gibt. Die­se Mul­ti­per­spek­ti­vi­tät wün­sche ich mir auch für den Weltkongress.

Mein zwei­tes Kri­te­ri­um ist die fach­liche Sub­stanz. Kon­gress­bei­trä­ge müs­sen auf fun­dier­tem Wis­sen und Erfah­rung beru­hen. Das war für mich bereits als Review­er ein­ge­reich­ter Abs­tracts für den Welt­kon­gress 2026 ein wich­ti­ger Maß­stab und wird es mit Blick auf 2028 bleiben.

Und drit­tens müs­sen wir uns mit neu­en Tech­no­lo­gien beschäf­ti­gen – offen, aber nicht unkri­tisch. Digita­­lisierung und Künst­li­che Intel­li­genz wer­den unse­re Arbeit wei­ter ver­ändern. Ich bin über­zeugt, dass KI künf­tig eben­falls beim Model­lie­ren und Kon­stru­ie­ren von Hilfs­mit­teln unter­stüt­zen wird. Ent­schei­dend ist für mich aber nicht, ob etwas digi­tal oder neu ist. Eine Tech­no­lo­gie muss einen erkenn­ba­ren Mehr­wert für die Ver­sor­gung brin­gen und sich an den­sel­ben Qua­li­täts­maß­stä­ben mes­sen las­sen wie eta­blier­te Ver­fahren. Neue Mög­lich­kei­ten müs­sen wir des­halb genau­so auf ihren Nut­zen wie auf ihre Gren­zen und Risi­ken prüfen.

Loh­mann: Für mich muss der Welt­kongress einen kla­ren fach­li­chen Mehr­wert bie­ten. Ärz­te, Ortho­pä­die­tech­ni­ker, The­ra­peu­ten und alle wei­te­ren an der Ver­sor­gung betei­lig­ten Berufs­grup­pen sol­len fach­li­che Impul­se mit­neh­men, die für ihre Arbeit rele­vant sind. Anders als die Aus­stellung darf der Welt­kon­gress kei­ne Büh­ne für Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen sein.

An das wis­sen­schaft­li­che Pro­gramm habe ich einen kla­ren Anspruch: Es muss evi­denz­ba­siert sein und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Erkennt­nis­se aus Wis­sen­schaft und For­schung ver­mit­teln. Gleich­zei­tig muss der Welt­kon­gress inter­na­tio­nal gedacht sein. Denn zur OTWorld kom­men Fach­leu­te aus mehr als 90 Län­dern und brin­gen ihre jewei­li­gen Ver­sor­gungs­sys­te­me, Erfah­run­gen und Fra­ge­stel­lun­gen mit. Die­se Viel­falt soll­te sich im Kon­gress­pro­gramm wider­spie­geln. Medi­zin kennt kei­ne Grenzen.

Die Fra­gen stellten 
Pia Engel­brecht und Ruth Justen.

Zur Per­son

Prof. Dr. med. habil. Chris­toph Loh­mann ist Fach­arzt für Ortho­pä­die und ­Unfall­chir­ur­gie. Seit 2010 ist er Direk­tor der Ortho­pä­di­schen Uni­ver­si­täts­kli­nik der Otto-von-Gue­ri­cke-Uni­ver­si­tät Mag­de­burg. Zuvor war er als Ober­arzt und spä­ter als stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Ham­burg-Eppen­dorf tätig. 2025 fun­gier­te Loh­mann als Prä­si­dent der Deut­schen Gesell­schaft für Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie (DGOU) sowie als Prä­si­dent der Deut­schen Gesell­schaft für Ortho­pä­die und Ortho­pä­di­sche Chir­ur­gie (DGOOC). Foto: BIV-OT/­Jens Schlüter 

 

Zur Per­son

Tho­mas Mit­zen­heim ist Geschäfts­füh­rer der Ortho­pä­die- und Reha­tech­nik Dres­den GmbH. Er ist Ortho­pä­die­tech­ni­ker- und Ban­da­gis­ten-Meis­ter sowie Betriebs­wirt und hat einen Bache­lor­ab­schluss in Unter­neh­mens­füh­rung. ­Mit­zen­heim ist 2. Prä­si­dent der Fort­bil­dungs­ver­ei­ni­gung für Ortho­pä­die-­Tech­nik (FOT) sowie Grün­dungs- und Vor­stands- bzw. Bei­rats­mit­glied des ­Ver­eins zur Qua­li­täts­si­che­rung in der Arm­pro­the­tik (VQSA). Zudem enga­giert er sich in der Deut­schen Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfsmittelver­sorgung (DGIHV).

 

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