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Cyber­an­griff auf Rehavital

Wie die Rehavital Gesundheitsservice GmbH am heutigen Freitag, 24. Juli, mitgeteilt hat, kam es am 13. Juli 2026 zu einem Angriff auf die digitale Infrastruktur des Unternehmens.

Im Zuge des Angriffs wur­den Tei­le der IT-Sys­te­me ver­schlüs­selt und am 22. Juli wur­de fest­ge­stellt, dass auch Daten abge­flos­sen sind. Unmit­tel­bar nach Bekannt­wer­den des Vor­falls wur­den die betrof­fe­nen Sys­te­me vor­sorg­lich vom Netz­werk getrennt sowie die vor­ge­se­he­nen Not­fall- und Kri­sen­pro­zes­se aktiviert.

Nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand sind Unter­neh­mens­da­ten sowie per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­schie­de­ner Per­so­nen­grup­pen betrof­fen. Hier­zu kön­nen unter ande­rem Kon­takt­da­ten von Ansprech­part­nern bei Mit­glieds­be­trie­ben, Geschäfts­part­nern, Dienst­leis­tern und Koope­ra­ti­ons­part­nern sowie Medi­en­ver­tre­tern gehören.

Die zustän­di­ge Daten­schutz­auf­sichts­be­hör­de wur­de eben­so wie die Zen­tra­le Ansprech­stel­le Cyber­crime (ZAC) des Lan­des­kri­mi­nal­amts Ham­burg informiert.

Nach aktu­el­lem Kennt­nis­stand lie­gen der Reha­vi­tal kei­ne Hin­wei­se dafür vor, dass die abge­flos­se­nen Daten miss­bräuch­lich ver­wen­det wur­den. Gleich­wohl kann ein zukünf­ti­ger Miss­brauch – bei­spiels­wei­se durch Phis­hing-E-Mails, Social-Engi­nee­ring-Angrif­fe oder betrü­ge­ri­sche Kon­takt­auf­nah­men – nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Der Ver­bund emp­fiehlt daher allen Betrof­fe­nen, bei auf­fäl­li­gen E‑Mails, Anru­fen oder Nach­rich­ten mit Bezug zu Reha­vi­tal beson­de­re Vor­sicht wal­ten zu las­sen, ins­be­son­de­re wenn per­sön­li­che Infor­ma­tio­nen abge­fragt oder unge­wöhn­li­che Hand­lun­gen, wie die Ände­rung von Bank­ver­bin­dun­gen oder Zah­lungs­an­wei­sun­gen, ver­langt wer­den. Ver­däch­ti­ge Nach­rich­ten soll­ten nicht beant­wor­tet und ent­hal­te­ne Links oder Anhän­ge nicht geöff­net werden.

Auf­grund der vor­sorg­li­chen Abschal­tung ein­zel­ner IT-Sys­te­me kommt es der­zeit wei­ter­hin zu Ein­schrän­kun­gen ein­zel­ner digi­ta­ler Ser­vices sowie der Arbeits­ab­läu­fe in der Geschäftsstelle.

„Die Sicher­heit der uns anver­trau­ten Daten und das Ver­trau­en unse­rer Mit­glie­der, Part­ner und wei­te­rer Betrof­fe­ner haben für uns höchs­te Prio­ri­tät. Wir bedau­ern den Vor­fall außer­or­dent­lich und arbei­ten gemein­sam mit exter­nen IT-Sicher­heits­exper­ten und den zustän­di­gen Behör­den mit Hoch­druck dar­an, die Fol­gen des Angriffs voll­stän­dig auf­zu­klä­ren und unse­re Sicher­heits­maß­nah­men wei­ter zu stär­ken. Über wesent­li­che neue Erkennt­nis­se wer­den wir trans­pa­rent infor­mie­ren“, erklärt Jens Sell­horn, Geschäfts­füh­rer der Reha­vi­tal Gesund­heits­ser­vice GmbH.

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