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10. Opta-Data-Zukunfts­tag erst­mals in Berlin

Beim 10. Opta-Data-Zukunftstag in Berlin diskutieren Vertreter aus Politik, Medizin und Gesundheitswirtschaft über die digitale Zukunft des Gesundheitswesens.

Wie sieht die digi­ta­le Zukunft des Gesund­heits­we­sens aus? Die­ser Fra­ge gehen Akteu­re aus Poli­tik, Ver­wal­tung, Indus­trie und Medi­zin am 18. Juni im Rah­men ­des ­­10. Opta-Data-Zukunfts­tags nach. In Sicht­wei­te des Bran­den­bur­ger Tors wird im Axi­ca Kon­gress- und ­Tagungs­zen­trum unter ande­rem Dr. Eck­art von Hirsch­hau­sen einen Impuls­vor­trag hal­ten. Der Arzt und Fern­seh­mo­de­ra­tor hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren neben der Medi­zin auch den Kli­ma­wan­del als sein The­ma iden­ti­fi­ziert. Die Beschäf­ti­gung mit der Zukunft von Men­schen und Pla­ne­ten liegt daher nahe. Neben von Hirsch­hau­sen wird auch Dr. Jan Hel­mig, Geschäfts­füh­rer der Opta-Data-Grup­pe, als Key­note-Spea­k­er auf die Büh­ne tre­ten. Dar­über hin­aus wer­den Ver­tre­ter aus der Bun­des­po­li­tik, der Gema­tik sowie der Gesund­heits­wirt­schaft erwartet.

Inhalt­lich wird es sowohl Panels zur Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung, zum Ret­tungs­dienst oder zu Heb­am­men geben als auch Impuls­vor­trä­ge mit Schwer­punkt auf der euro­päi­schen Ent­wick­lung von Daten­räu­men und Iden­ti­tä­ten. Kon­kret wird es bei­spiels­wei­se um den Euro­pean Health Data Space (EHDS) gehen, denn im März 2029 tre­ten die wich­tigs­ten Ele­men­te der EHDS-Ver­ord­nung in Kraft, dar­un­ter der Aus­tausch der ers­ten Grup­pe vor­ran­gi­ger Kate­go­rien von Gesund­heits­da­ten, wie Patientenkurz­akten und elek­tro­ni­sche Verschreibungen/elektronische Ver­ab­rei­chun­gen für die Pri­mär­nut­zung in allen EU-Mit­glied­staa­ten. Die Vor­schrif­ten über die Sekun­där­nut­zung gel­ten ab dann auch für die meis­ten Daten­kategorien, zum Bei­spiel Daten aus elek­tro­ni­schen Patientenakten.

Start der Ver­an­stal­tung ist um 9 Uhr, eine Anmel­dung über die Web­site vor­ab ist nötig.

Sta­tis­ti­sches Jahr­buch fasst Trends zusammen

Bereits erschie­nen ist das Sta­tis­ti­sche Jahr­buch zur gesund­heits­fach­be­ruf­li­chen Lage in Deutsch­land 2026. Das von der Opta-Data-Zukunfts-Stif­tung ver­öf­fent­lich­te Werk lie­fert eine umfas­sen­de und daten­ba­sier­te Ein­ord­nung zen­tra­ler Ent­wick­lun­gen im deut­schen Gesund­heits­we­sen. Neben aktu­el­len Sta­tis­ti­ken zu Gesund­heits­be­ru­fen ana­ly­siert die neue Aus­ga­be ins­be­son­de­re die Aus­wir­kun­gen digi­tal­po­li­ti­scher Ent­schei­dun­gen, gesetz­li­cher Refor­men sowie tech­no­lo­gi­scher Inno­va­tio­nen auf die Ver­sor­gungs­pra­xis. Seit 2018 erscheint das Jahr­buch jährlich.

„Die Gesund­heits­bran­che steht vor tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen. Digi­ta­li­sie­rung, Fach­kräf­te­man­gel und gesetz­li­che Refor­men ver­än­dern die Ver­sor­gung nach­haltig. Das Jahr­buch lie­fert eine fun­dier­te Grund­la­ge, um die­se Ent­wick­lun­gen ein­zu­ord­nen und fak­ten­ba­siert zu dis­ku­tie­ren“, sagt Mark Stein­bach, Geschäfts­füh­rer der Opta-Data-Gruppe.

Inhalt­lich setz­ten die Autoren des Jahr­buchs wie­der ver­schie­de­ne Akzen­te, zum Bei­spiel mit den zwei Schwer­punkt­ana­ly­sen zu zwei zen­tra­len Ver­sor­gungs­be­rei­chen: die Stu­die „Heb­am­men­zu­kunft 2035“ zur zukünf­ti­gen Rol­le der Geburts­hil­fe sowie die Hilfs­mit­tel-Stu­die 2026 zu Struk­tu­ren und Ent­wick­lun­gen der Hilfsmittelversorgung.

„Die Digi­ta­li­sie­rung des Gesund­heits­we­sens kann nur dann erfolg­reich sein, wenn sie die Per­spek­ti­ven aller Gesund­heits­fach­be­ru­fe berück­sich­tigt. Das Jahr­buch zeigt, wie sich digi­ta­le Infra­struk­tu­ren auf die Ver­sor­gung aus­wir­ken und wo noch Hand­lungs­be­darf besteht“, sag­te Dr. Jan Helmig.

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