Embla Medi­cal setzt auf Inno­va­ti­on und Effizienz

Der isländische Hilfsmittelhersteller Embla Medical legt seinen Jahresbericht 2025 vor. Innovation, Effizienz und strategische Beteiligungen prägen den Kurs des Unternehmens.

Sechs Pro­zent orga­ni­sches Wachs­tum, eine EBIT­DA-Mar­ge von 20 Pro­zent – Embla Medi­cal blickt auf ein Geschäfts­jahr zurück, das vor allem eines signa­li­siert: Sta­bi­li­tät in einem vola­ti­len Umfeld.

Trei­ber des Wachs­tums waren im Jahr 2025 ins­be­son­de­re die Berei­che Pro­the­tik und Neu­ro­or­the­tik. Hier blieb die Nach­fra­ge hoch – über Regio­nen und Ver­sor­gungs­set­tings hin­weg. Die ope­ra­ti­ve Mar­ge von 20 Pro­zent deu­tet dar­auf hin, dass es dem Unter­neh­men gelingt, Expan­si­on und Effi­zi­enz mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Kos­ten­kon­trol­le und struk­tu­rier­te Pro­zes­se sei­en ent­schei­dend gewe­sen, heißt es aus der Unternehmensführung.

Stra­te­gisch folgt Embla wei­ter der „Growth’27“-Agenda. Ein zen­tra­les Ele­ment die­ser Stra­te­gie war 2025 die Mehr­heits­be­tei­li­gung an Strei­fen­e­der Ortho-Pro­duc­tion. Inno­va­ti­on bleibt dabei ein wei­te­res Kern­ver­spre­chen. Über die Mar­ken Össur, Col­lege Park und Fior & Gentz brach­te Embla im ver­gan­ge­nen Jahr neue Lösun­gen auf den Markt.

Weni­ger dyna­misch ent­wi­ckel­te sich das Geschäfts­feld Pati­ent Care. Hier blieb das Wachs­tum hin­ter den Erwar­tun­gen zurück. Embla reagier­te mit struk­tu­rel­len Anpas­sun­gen und inves­tier­te in neue Steue­rungs- und Per­for­mance-Manage­ment-Sys­te­me. Der glo­ba­le Roll-out der Mar­ke „For­Mo­ti­on“ steht kurz vor dem Abschluss. Für 2026 erwar­tet das Manage­ment wie­der eine stär­ke­re Wachs­tums­dy­na­mik in die­sem Bereich.

Ein poli­tisch wie sym­bo­lisch bedeut­sa­mer Schritt war die Eröff­nung einer neu­en Kli­nik in Kiew. In einem Land, das wei­ter­hin unter den Fol­gen des Krie­ges lei­det, baut Embla damit sei­ne Prä­senz aus. Mobi­li­tät, so die Bot­schaft des Unter­neh­mens, sei kei­ne Fra­ge des Kom­forts, son­dern Grund­la­ge von Wür­de und Selbstständigkeit.

Neben den wirt­schaft­li­chen Kenn­zah­len ver­weist Embla auf inter­na­tio­na­le Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter eine Plat­zie­rung unter den „World’s Best Com­pa­nies in Sus­tainable Growth“ des US-Maga­zins „TIME“. Die Ehrun­gen sol­len den Anspruch unter­strei­chen, wirt­schaft­li­ches Wachs­tum mit ver­ant­wor­tungs­vol­lem Han­deln zu verbinden.

 

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