Pla­ne Vor­fuß­auf­la­ge zur Prä­ven­ti­on und The­ra­pie von Vorfußbeschwerden

N. Becker, T. Obens
Die Meta­tar­sal­köpf­chen 2, 3 und 4 tre­ten gegen­über den Meta­tar­sa­lia 1 und 5 tie­fer; der Vor­fuß ver­formt sich. Die dar­aus fol­gen­de Fehl­be­las­tung kann zu einer Insta­bi­li­tät des Fußes, zu Meta­tar­s­al­gien mit Spreiz­fuß und Hal­lux val­gus sowie im Sin­ne einer Ket­ten­re­ak­ti­on zu nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf den gesam­ten Hal­te- und Bewe­gungs­ap­pa­rat füh­ren. Begüns­tigt wird die Fehl­be­las­tung durch die Schuh­kon­struk­ti­on: Im All­ge­mei­nen ist der Leis­ten im Bal­len­be­reich nach unten gerun­det; der ent­spre­chen­de Schuh stellt den Fuß in eine Art Rin­ne, wodurch die Topo­gra­fie des Vor­fuß­ge­fü­ges unphy­sio­lo­gisch ver­än­dert wird. Dies trifft noch stär­ker zu beim gebrauch­ten Schuh, der in der Mit­te des Bal­lens zusätz­lich abge­lau­fen ist. Der Fuß benö­tigt dage­gen eine Unter­la­ge, die die hori­zon­ta­le Aus­rich­tung der Meta­tar­sal­köpf­chen in allen Belas­tungs­pha­sen ohne Beein­träch­ti­gung der Beweg­lich­keit in Längs­rich­tung gewährleistet.

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