Par­la­men­ta­ri­scher Abend der Gesund­heits­hand­wer­ke 2019: Gemein­sa­mes Posi­ti­ons­pa­pier vorgestellt

Einmal jährlich nutzen Vertreter aus Politik, Handwerk und der Selbstverwaltung des Gesundheitshandwerks den Parlamentarischen Abend der Gesundheitshandwerke zum Austausch. Gastgeber des Treffens am 8. Mai in Berlin war der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

ZDH-Prä­si­dent Hans Peter Wolls­ei­fer beton­te in sei­ner Eröff­nungs­re­de, dass die Gesund­heits­hand­wer­ke in Deutsch­land einen posi­ti­ven Bei­trag zu einer hoch­wer­ti­gen Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln und Zahn­ersatz leis­ten würden.

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Die jüngs­ten Geset­zes­ak­tua­li­sie­run­gen – etwa das Aus­schrei­bungs­ver­bot im Hilfs­mit­tel­be­reich – stärk­ten die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der laut ZDH knapp 26.000 Betrie­be und mehr als 195.000 Beschäf­tig­ten (Stand: 2016). Den­noch gebe es zen­tra­le Her­aus­for­de­run­gen, wie die Büro­kra­tiel­ast des Präqua­li­fi­zie­rungs­ver­fah­rens und die Vor­ga­ben in der Umset­zung der EU-Medi­zin­pro­duk­te-Ver­ord­nung (MDR), die gemein­sam mit Gesund­heits­po­li­ti­kern gelöst wer­den müss­ten, um das Hand­werk nach­hal­tig zu unterstützen.

Dr. Tho­mas Geb­hart, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter für Gesund­heit, und Ehren­gast der Ver­an­stal­tung, lob­te in sei­nem Rede­bei­trag das Ver­hält­nis zwi­schen den Gesund­heits­hand­wer­ken und der Ver­si­cher­ten­ge­mein­schaft: „Die Gesund­heits­hand­wer­ke genie­ßen hohes Ver­trau­en. Dies ist auch auf die Meis­ter­pflicht in gefah­ren­ge­neig­ten Beru­fen zurück­zu­füh­ren. Hier­bei han­delt es sich um eine his­to­risch gewach­se­ne Instanz im Sin­ne des Pati­en­ten­schut­zes und der Qua­li­täts­si­che­rung“, so Dr. Geb­hart. Hin­sicht­lich des Umgangs mit büro­kra­ti­schen Vor­ga­ben, dar­un­ter die Vor­schrif­ten der EU-Medi­zin­pro­duk­te­ver­ord­nung, sicher­te Dr. Geb­hart wei­ter­ge­hen­den Aus­tausch zu: „Für das ver­blei­ben­de Jahr in der Umset­zung der EU-Medi­zin­pro­duk­te-Ver­ord­nung wol­len wir gemein­sam bestehen­de Spiel­räu­me nut­zen, um un­nötige Büro­kra­tie zu vermeiden.“

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