Ottobock übernimmt Fesia Technology

Mit dem Verkauf seines Rollstuhlgeschäfts setzte Ottobock vor Kurzem ein klares Statement: Der Hilfsmittelhersteller kündigte an, sich verstärkt auf seine Kernbereiche Prothetik und Neuroorthetik zu konzentrieren. Diesen Kurs setzt Ottobock nun mit der Übernahme des spanischen Unternehmens Fesia Technology fort und baut sein Portfolio im Bereich Funktionelle Elektrostimulation (FES) in der Neuroorthetik aus.
Fesia entwickelt und vertreibt Systeme zur Funktionellen Elektrostimulation (FES) zur Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems. Die Orthesen senden elektrische Impulse und stimulieren so die beeinträchtigte Muskulatur, um funktionale und natürliche Bewegungen zu erzeugen. Zudem soll der Impuls den Aufbau neuer Nervenverbindungen unterstützen.
„Die Zahl der Menschen weltweit, die von Krankheiten wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Zerebralparese oder Rückenmarksverletzungen betroffen sind, steigt stetig. Wir haben uns deshalb die Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen zu einer zentralen Aufgabe gemacht“, sagt Ottobock-CEO Oliver Jakobi. „Durch die Übernahme von Fesia erhalten wir Zugang zu einer innovativen und einsetzbaren FES-Technologieplattform und können den Wachstumsmarkt der neurologischen Erkrankungen damit künftig noch stärker aus eigener Kraft mitgestalten.“
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