Flut­hil­fe: Otto­bock spen­det 500.000 Euro

Seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 sind immer noch zahlreiche Menschen auf Unterstützung angewiesen. Um Familien zu entlasten, die aufgrund der geistigen und körperlichen Behinderung von Angehörigen vor besonderen Herausforderungen stehen, haben die Stiftung des Hilfsmittelherstellers Ottobock „Ottobock Global Foundation“ sowie die Familie des Stiftungsgründers Prof. Hans Georg Näder 500.000 Euro bereitgestellt.

Ver­tre­ter der Stif­tung sowie des Ver­eins Lebens­hil­fe besuch­ten Betrof­fe­ne im Ahr­tal, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Noch immer leben im Ahr­tal vie­le Einwohner:innen in Not­un­ter­künf­ten. Mit dem Spen­den­geld wur­de bis­lang 46 Fami­li­en gehol­fen. Die Bun­des­ver­ei­ni­gung Lebens­hil­fe e. V. stell­te die Mit­tel in Zusam­men­ar­beit mit den Lan­des­ver­bän­den Rhein­land-Pfalz und Nord­rhein-West­fa­len sowie der Lebens­hil­fe Ahr­wei­ler bereit. Die ver­blie­be­nen Mit­tel kom­men eben­falls betrof­fe­nen Ein­rich­tun­gen der Lebens­hil­fe zugu­te. „Als Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­ti­on wis­sen wir, wie her­aus­for­dernd der All­tag für Fami­li­en mit behin­der­ten Kin­dern schon ohne sol­che Kata­stro­phen sein kann – daher haben wir die Abwick­lung und den Kon­takt zu den Betrof­fe­nen sehr ger­ne über­nom­men“, betont Jean­ne Nick­las-Faust, Bun­des­ge­schäfts­füh­re­rin der Lebenshilfe.

Fami­lie Näder freut sich, dass das Geld dort ankommt, wo es drin­gend gebraucht wird. „Unser Fokus liegt dabei auf Fami­li­en mit Ange­hö­ri­gen, die eine Behin­de­rung haben. Sie brau­chen unse­re vol­le Unter­stüt­zung, um die Kata­stro­phe zu ver­ar­bei­ten und einen Schritt in Rich­tung Nor­ma­li­tät machen zu kön­nen“, sagt Näder.

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