Die DMEA ist Europas größte Veranstaltung für Digitalisierung und Gesundheit. Vom 21. bis 23. April 2026 findet sie zum letzten Mal in Berlin statt. Neuer Standort wird die Messe München sein. Das gab der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. (BVITG) als Veranstalter der Messe Anfang Februar bekannt. „Mit diesem Messestandort schaffen wir nichts weniger als das Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa. Industrie, Forschung und Selbstverwaltung bündeln hier ihre Kompetenzen gezielt zum Vorteil der Kunden und Patienten – für Innovationen, die Standards setzen und Märkte entscheidend wie nachhaltig prägen“, erklärte Matthias Meierhofer, BVITG-Vorstandsvorsitzender. Ab April 2027 wird die bayerische Landeshauptstadt dann neue Heimat der DMEA.
Großaufgebot der Politik
Auf der DMEA in Berlin waren traditionell immer zahlreiche Politikerinnen und Politiker zu Gast. Daran ändert sich auch 2026 nichts. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken übernimmt wie ihre Vorgängerinnen und Vorgänger die Schirmherrschaft der Veranstaltung und wird am ersten Messetag ihre Keynote halten. Zudem sind Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, sowie Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, auf der DMEA vertreten.
Ergänzt wird das politische Programm durch weitere Vertreter der Landespolitik, darunter Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Jürgen Barke, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes, sowie Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie.
Weitere Keynote-Speaker, die nicht aus der Politik kommen, sind unter anderem der Rettungssanitäter und Autor Luis Teichmann, Philipp Westermeyer, Digitalexperte, bekannter Podcaster und Gründer der Plattform OMR, Mediziner und KI-Experte Dr. Justus Wolff, sowie Newsfluencer Fabian Grischkat und Longevity-Expertin Nina Ruge.
KI, Cloud und Europa
Die Beiträge des Kongressprogramms beschäftigen sich inhaltlich mit unterschiedlichen Digitalisierungsthemen – von regional vernetzten Versorgungsmodellen über eMedizin und ePflege, Patienten-Empowerment und resiliente IT-Infrastrukturen bis hin zu effizienten Prozessen sowie europäischen Rahmenbedingungen. Querschnittsthemen wie Künstliche Intelligenz, Interoperabilität, Cloud-Services, Datensicherheit und der Umgang mit Gesundheitsdaten ziehen sich durch alle Programmformate. Parallel zum Kongress präsentieren rund 900 Aussteller aus Deutschland und der ganzen Welt ihre Lösungen und Produkte.
Nachfolger angekündigt
Die Messe Berlin und der Digitalverband Bitkom kündigten derweil an, dass sie eine neue Veranstaltung unter dem Namen „Smart Health Europe“ an den Start bringen wollen. Mit einem Mix aus Messe, Kongress und Networking soll die Veranstaltung laut eigenen Aussagen zum zentralen Treffpunkt der europäischen Digital-Health-Community werden.
„Gemeinsam wollen wir den digitalen Aufbruch im Gesundheitssystem vorantreiben und so die Versorgung der Menschen in Deutschland und Europa spürbar verbessern“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Der Termin der Veranstaltung ist auf den 13. bis 15. April 2027 fixiert worden.
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