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Ort­ho­bio­nik-Stu­di­en­gang erreicht Vollauslastung

Nachwuchs für die Orthopädie-Technik: Der Studiengang Orthobionik in Göttingen ist erstmals voll ausgelastet. 2027 werden die ersten Absolventen erwartet.

Mit dem Start von 28 neu­en Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten ist der Bache­lor­stu­di­en­gang Ort­ho­bio­nik am Gesund­heits­cam­pus Göt­tin­gen, einer Koope­ra­ti­on der Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaft und Kunst (HAWK) mit der Uni­ver­si­täts­me­di­zin Göt­tin­gen (UMG), mit vier par­al­lel­lau­fen­den Jahr­gän­gen erst­mals voll­stän­dig aus­ge­las­tet. „Damit wird der Stu­di­en­gang sei­nem Auf­trag für die Bran­che in vol­lem Umfang gerecht: Er qua­li­fi­ziert bestehen­de Fach­kräf­te wei­ter und gewinnt zahl­rei­che neue, moti­vier­te Nach­wuchs­kräf­te für die Patient*innenversorgung in Deutsch­land“, betont Dr. Nadi­ne Hugill, Stu­di­en­gangs­ver­ant­wort­li­che an der HAWK.

Die Stu­di­en­ein­gangs­pha­se brach­te die Stu­den­ten der ver­schie­de­nen Gesund­heits­fach­be­ru­fe aus Ort­ho­bio­nik, Phy­sio­the­ra­pie, Logo­pä­die, Pfle­ge und Heb­am­men­wis­sen­schaf­ten zusam­men. Inter­dis­zi­pli­nä­re Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen ermög­lich­ten den Aus­tausch über die Fach­gren­zen hinweg.

Im kom­men­den Jahr sol­len die ers­ten Absol­ven­ten der Ort­ho­bio­nik ver­ab­schie­det wer­den. Par­al­lel dazu durch­läuft der Stu­di­en­gang das inter­na­tio­na­le Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren der „Inter­na­tio­nal Socie­ty for Pro­sthe­tics and Ortho­tics“ (ISPO), das der Qua­li­täts­si­che­rung und inter­na­tio­na­len Aner­ken­nung des Abschlus­ses dient.

Im Anschluss haben die Absol­ven­ten die Mög­lich­keit, ein Mas­ter­stu­di­um der Medi­zin­tech­nik an der HAWK auf­zu­neh­men. Zusätz­lich ist ein wei­te­res inter­dis­zi­pli­nä­res Mas­ter­an­ge­bot in Pla­nung, das den Absol­ven­ten aller gesund­heits­be­zo­ge­nen Bache­lor­stu­di­en­gän­ge am Gesund­heits­cam­pus ein gemein­sa­mes Stu­di­um in inter­pro­fes­sio­nel­len Teams ermög­li­chen soll. Ziel ist es, die Zusam­men­ar­beit der Gesund­heits­be­ru­fe zu stär­ken und Lösun­gen für eine pati­en­ten­ori­en­tier­te Ver­sor­gung zu entwickeln.

 

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