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Aus­ge­zeich­ne­tes Engagement

Sportlich aktiv für den guten Zweck: Der Orthopädieschuhtechnik-Meister Bernd Winkels und seine Frau Nadine wurden für ihr Projekt „#bewegunghilft“ mit dem Ehrenamtspreis Handwerk NRW ausgezeichnet.

Bereits zum zwölf­ten Mal fand der „Treff­punkt Ehren­amt Hand­werk NRW“ statt und brach­te in die­sem Jahr sie­ben Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker aus ganz Nord­rhein-West­fa­len auf Schloss Raes­feld zusam­men, die neben dem beruf­li­chen auch ein beson­de­res ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment an den Tag legen.

Mit Ortho­pä­die­schuh­tech­nik-Meis­ter Bernd Win­kels und sei­ner Frau Nadi­ne wur­den Ver­tre­ter aus dem Gesund­heits­hand­werk geehrt: Sie erhiel­ten den dies­jäh­ri­gen „Ehren­amts­preis Hand­werk NRW“, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Zwi­schen 2017 und 2024 orga­ni­sier­ten die bei­den das Frei­wil­li­gen­pro­jekt „#bewe­gung­hilft“. Unter dem gleich­na­mi­gen Mot­to brach­ten sie Men­schen durch Spen­den­läu­fe zusam­men und ver­ein­ten dabei sport­li­che Akti­vi­tät mit sozia­lem Enga­ge­ment. Mehr als 6.650 Teil­neh­mer leg­ten lau­fend, wal­kend und wan­dernd ins­ge­samt 1.899.953 Kilo­me­ter zurück – eine Stre­cke, die mehr als 46 Erd­um­run­dun­gen ent­spricht. Dabei kamen Spen­den in Höhe von 133.531 Euro zusam­men. Die mit Unter­stüt­zung von Spon­so­ren sowie Teil­neh­mern gesam­mel­ten Spen­den kom­men dem Deut­schen Kin­der­hos­piz­ver­ein e. V. und dem Netz­werk roterkeil.net zugute.

Der Ehren­amts­preis Hand­werk NRW wird jähr­lich vom Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Indus­trie, Kli­ma­schutz und Ener­gie des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len im Rah­men des Treff­punkts Ehren­amt ver­lie­hen. Neben dem Preis­geld erhiel­ten die Preis­trä­ger in die­sem Jahr erst­mals eine eigens für den Ehren­amts­preis gestal­te­te Urkun­de. Ent­wor­fen und gefer­tigt wur­de sie von Juli­an Braun aus Köln, Staats­preis­trä­ger im Wett­be­werb Manu­fac­tum 2025.

Wirt­schafts- und Kli­ma­schutz­mi­nis­te­rin Mona Neu­baur sag­te im Rah­men der Ehrung: „Vie­les wür­de nicht funk­tio­nie­ren, wenn Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker nicht so oft ehren­amt­lich mit­an­pa­cken wür­den – für ihre Stadt, ihre Gemein­de, ihre Nach­bar­schaft, für Pro­jek­te, die sonst teu­er bezahlt wer­den müss­ten. Meis­te­rin­nen, Gesel­len und Aus­zu­bil­den­de enga­gie­ren sich nicht nur sozi­al, sie tra­gen auch die wirt­schaft­li­che Selbst­ver­wal­tung und das Aus­bil­dungs­we­sen – ehren­amt­lich. Das macht aus einer Gemein­schaft mehr als die Sum­me vie­ler Ein­zel­ner.“ Und WHKT-Prä­si­dent Bert­hold Schrö­der ergänz­te: „Das Ehren­amt im Hand­werk steht für Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Zusam­men­halt und die Bereit­schaft, mehr zu tun als die eige­ne Pflicht. Die Men­schen, die wir beim ‚Treff­punkt Ehren­amt Hand­werk NRW‘ zusam­men­brin­gen, stär­ken mit ihrem Ein­satz unse­re Regio­nen und unse­re Gesell­schaft. Sie geben Wis­sen wei­ter, schaf­fen Chan­cen, hel­fen ande­ren und hal­ten die Gemein­schaf­ten leben­dig. Dafür gebührt ihnen unser aus­drück­li­cher Dank und unse­re Aner­ken­nung. Der Treff­punkt Ehren­amt ist zugleich ein Zei­chen an alle, die sich enga­gie­ren oder über ein Ehren­amt nach­den­ken: Ihr Ein­satz zählt. Das Hand­werk lebt davon, dass Men­schen Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ihre Erfah­rung, ihre Zeit und ihre Fähig­kei­ten für ande­re ein­brin­gen. Die­ses Enga­ge­ment ver­dient Sicht­bar­keit – und es ver­dient Unterstützung.“

 

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