Rahm wird Teil von Auxilium

Damit wechselt eines der größten deutschen Häuser in den 2009 gegründeten Verbund, zu dem neben dem Hauptunternehmen noch 13 weitere Unternehmen gehören – wie Luttermann, Thies Medicenter, Reha Aktiv 2000, Sanitätshaus O.R.T., Meditech Sachsen, Steinke Orthopädie-Center, Sanitätshaus Carstens oder die Rehaform-Gruppe.
Rahm, das seit 2022 von der Doppelspitze Meike Rahm und Marco Hammerstein als Geschäftsführung geleitet wird, eröffnete erst unlängst sein Technologie- & Innovationscenter in Troisdorf und gilt mit 48 Filialen als Schwergewicht in der Branche. In der Auxilium-Gruppe soll deshalb dem Unternehmen auch eine strategisch bedeutende Rolle zufallen. „Erfahrung, Know-how, Strukturen und Ressourcen sollen gemeinsam genutzt und weiterentwickelt werden“, heißt es in der Pressemeldung des Unternehmens.
Rahm-Geschäftsführerin und Gesellschafterin Meike Rahm freut sich über den Zusammenschluss: „Seit über 75 Jahren steht Rahm für handwerkliche Präzision, Innovation und den Menschen im Mittelpunkt. Genau das werden wir fortführen. Dieser Schritt ist für mich eine bewusste Entscheidung für die Zukunft von Rahm und alle Mitarbeitenden. Ich habe großes Vertrauen in die Zusammenarbeit mit Auxilium und werde die weitere Entwicklung aktiv im Beirat mitgestalten.“
Marco Hammerstein wird weiterhin als CEO die Verantwortung für Rahm tragen und zudem in einer neuen Doppelrolle auch Geschäftsführer in der Auxilium-Gruppe werden: „Wir bringen die Stärken beider Unternehmen zusammen, nutzen gemeinsame Ressourcen und entwickeln uns weiter. Damit machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Resilienz, Wachstum und Innovationskraft.“
Für den Integrationsprozess von Rahm und den angeschlossenen Unternehmen in die Auxilium-Gruppe wurde ein Zeitrahmen von 24 Monaten kommuniziert.
Hansjörg Reiner, Geschäftsführer von Auxilium, erklärte: „Rahm ist ein starkes und innovatives Unternehmen. Ich freue mich sehr, dass Rahm Teil der Auxilium-Gruppe und Marco Hammerstein zusätzlich Geschäftsführer von Auxilium wird. Mein besonderer Dank gilt Meike Rahm für das Vertrauen, diesen Weg mit uns zu gehen.“
Der Vollzug des geplanten Zusammenschlusses steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.
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