„Wie hat die Hilfsmittelversorgung dein Leben verändert?“ Diese Frage steht im Zentrum der internationalen Kampagne „50 years – 50 voices“ der OTWorld 2026. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens rufen die Organisatoren des weltweit größten Branchentreffs Betroffene dazu auf, ihre persönlichen Erlebnisse in einem kurzen Videobeitrag zu teilen.
Ziel der Kampagne ist es, die Wirkung moderner Hilfsmittelversorgung sichtbar zu machen und dazu beizutragen, mehr Verständnis für die Herausforderungen und Erfolge im Alltag mit Hilfsmitteln zu schaffen. Den Auftakt macht die französische Para-Sportlerin Sophie Loubet, der im Jahr 2019 aufgrund eines Osteosarkoms das rechte Bein amputiert werden musste. Dank einer Beinprothese kann sie ihrer größten Leidenschaft weiterhin nachgehen. „Der Sport hat mir alles bedeutet und einen großen Teil meines Lebens ausgemacht. Ihn wieder ausüben zu können, war das Schönste, was mir jemals im Leben passiert ist“, betont sie in ihrem Videoclip.
Kathrin Rammin ist ein weiteres Gesicht der Kampagne. Versorgung bedeutet für die Lymphödem-Patientin mehr als eine rein technische Maßnahme. Entscheidend ist für sie das Gespräch auf Augenhöhe und der Blick auf das, was sie im Alltag wirklich braucht. Welche Bedeutung Hilfsmittel für Selbstbestimmung, Mobilität oder Teilhabe haben, das macht auch John McFall deutlich, der seit einem Motorradunfall mit einer Beinprothese durchs Leben geht. 2022 wurde er von der European Space Agency (ESA) als erster Mensch mit körperlicher Einschränkung für das europäische Astronautenprogramm ausgewählt.
Präsentiert werden die Video-Beiträge auf den Social-Media-Kanälen und der Website der OTWorld sowie bei der Eröffnungsveranstaltung im Mai 2026 in Leipzig. Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Upload der Videos stehen auf der Website der OTWorld zur Verfügung.
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