Geschäftsführer und Hausherr Dominik Kächele sowie Markus Eberlein, der Geschäftsführer des Fachverbandes und der Landesinnung für Orthopädie-Technik Baden-Württemberg, begrüßten den Unionspolitiker und diskutierten bei einem Rundgang durch den Betrieb auch die aktuellen Herausforderungen der Hilfsmittelbranche. Vorrangiges Thema war der Wegfall der Präqualifizierung für Apotheken. Mörseburg erläuterte die Entscheidung des Bundestages und erhielt im Gegenzug Einsichten in die Anforderungen des derzeitigen Präqualifizierungs-Systems für Sanitätshäuser. Die beiden Geschäftsführer nutzten die Gelegenheit, ihre Bedenken und Vorschläge zu diesem Thema zu äußern, und zeigten gleichzeitig Verständnis für den Handlungsbedarf in Sachen „Lieferengpässe“. Mörseburg führte aus: „Nicht notwendige Regulierungen jetzt kippen!“ – das sei das Gebot der Stunde, in vielen Bereichen. Themen wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Vielzahl und Komplexität der Krankenkassenverträge sowie die Herausforderungen bei der Beschaffung von Medizinprodukten und Materialien waren weitere Punkte, die mit dem Abgeordneten erörtert wurden. Außerdem wurde über die zunehmende Drucksituation in den Betrieben durch die Inflation und durch hohe Lohnabschlüsse in Kombination mit gedeckelten Vertragspreisen gesprochen.
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