Sta­tus quo der Exoskelett-Forschung

Erstmals organisierten das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart und das Fraunhofer IPA am 19. und 20. November in enger Zusammenarbeit mit der Wearable Robotics Association (WearRA) mit Sitz in Phoenix, Arizona (USA) die europäische Version der „WearRAcon“ in Stuttgart.

Die Wear­RA ver­an­stal­tet in den USA seit 2017 jähr­lich die Kon­fe­renz rund um das The­ma „Trag­ba­re Robo­ter­ge­rä­te“ mit etwa 300 Teil­neh­mern. Ins­ge­samt 120 Besu­cher nutz­ten die Pre­mie­re der euro­päi­schen Kon­fe­renz mit Vor­trä­gen über indus­tri­el­le, medi­zi­ni­sche und mili­tä­ri­sche Exo­ske­let­te sowie die Prä­sen­ta­ti­on von 16 Aus­stel­lern. Neben den Eröff­nungs­red­nern Dr. Joe Hitt, Geschäfts­füh­rer von Wear­RA, und Kon­fe­renz­lei­ter Dr. Urs Schnei­der (IFF/IPA) stan­den unter ande­rem Vor­trä­ge des Exo­ske­lett-Exper­ten Dr. Tho­mas Sugar von der Ari­zo­na Sta­te Uni­ver­si­ty und Mit­be­grün­der von Wear­RA und Wear­R­A­con in Phoe­nix sowie von Prof. Dr. Ing. Robert Rie­ner, ETH Zürich, auf dem Programm.

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Dr. Sugar gab einen Über­blick über die For­schung in der Exo­ske­lett-Tech­no­lo­gie, wäh­rend Prof. Dr. Ing. Robert Rie­ner neue Ansät­ze in der medi­zi­ni­schen Exo­ske­lett-For­schung vor­stell­te und die Ver­an­stal­tung Cyb­ath­lon 2020 ankün­dig­te. End­ver­brau­cher, For­scher und Exo­ske­lett-Her­stel­ler nutz­ten zudem die Kon­fe­renz­an­ge­bo­te mit prak­ti­schen Test­mög­lich­kei­ten in ver­schie­de­nen Pro­duk­ti­ons- und Logis­tik­sze­na­ri­en, ein­schließ­lich Über­kopf­ar­bei­ten sowie Hebe- und Hand­ha­bungs­auf­ga­ben. Zur zwei­ten Auf­la­ge am 29. und 30. Sep­tem­ber 2020 sind erneut in Stutt­gart der Aus­bau der Ange­bo­te zu prak­ti­schen Test­sze­na­ri­en der indus­tri­el­len Exo­ske­let­te sowie eine Rei­he von Vor­trä­gen geplant.

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