Hilfs­mit­tel-Stu­die geht in die zwei­te Phase

Wie steht es um die Zukunftsfähigkeit der Sanitätshausbranche? Welche strukturellen, wirtschaftlichen und fachlichen Herausforderungen prägen den Alltag der Betriebe – und welche Entwicklungen sind notwendig, um diesen erfolgreich zu begegnen? Mit diesen Fragen befasst sich die zweite Phase der „Hilfsmittel-Studie 2025–2026“, die aktuell in eine bundesweite Online-Befragung gestartet ist.

Betriebs­in­ha­ber sowie Mit­ar­bei­ter aus Sani­täts­häu­sern – ein­schließ­lich der Berei­che Home­ca­re, Reha-Tech­nik, Medi­zin­tech­nik sowie Ortho­pä­die- und Ortho­pä­die­schuh­tech­nik – sind ein­ge­la­den, ihre Erfah­run­gen und Ein­schät­zun­gen ein­zu­brin­gen. Ziel der Erhe­bung ist es, ein aktu­el­les Stim­mungs- und Lage­bild der Bran­che zu gewin­nen und die­ses als Grund­la­ge für den öffent­li­chen und poli­ti­schen Dis­kurs zu nutzen.

Die Stu­die wird von der Opta-Data-Zukunfts-Stif­tung durch­ge­führt. Koope­ra­ti­ons­part­ner sind der Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT), der Ver­band Ver­sor­gungs­qua­li­tät Home­ca­re sowie das Insti­tut für Zukunfts­psy­cho­lo­gie und Zukunfts­ma­nage­ment (IZZ) an der Sig­mund Freud Pri­vat-Uni­ver­si­tät Wien.

„Sani­täts­häu­ser und Home­ca­re-Anbie­ter sind die Gesund­heits­part­ner aller Men­schen und aller Gene­ra­tio­nen. Sie sind unver­zicht­ba­re Lot­sen zwi­schen sta­tio­nä­rer, ambu­lan­ter und häus­li­cher Ver­sor­gung. Die Gesell­schaft ist ihnen zu Dank ver­pflich­tet, kennt sie aber zu wenig. Das ist drin­gend zu ändern“, betont Prof. Dr. Tho­mas Druy­en, Prä­si­dent der Opta-Data-Zukunfts-Stif­tung und Direk­tor des IZZ. „Um Ihre Stim­men, Ihre Ein­schät­zung und ihre Kom­pe­tenz zu wür­di­gen, müs­sen sie selbst zu Wort kom­men. Das tun sie nach­hal­tig in unse­rer Hilfs­mit­tel-Stu­die. Auch das ist ein Begriff, den wir ändern soll­ten, damit er noch bes­ser die Leis­tun­gen der Fach­kräf­te wider­spie­gelt. Kurz gesagt: Auf die­ses sys­tem­re­le­van­te Enga­ge­ment ist unse­re Gesell­schaft abso­lut ange­wie­sen und wird es in Zukunft noch viel mehr sein. Des­halb soll­te Schluss sein mit über­bor­den­der Büro­kra­tie, Ver­trags­dschun­gel und dem Aus­brem­sen der Digi­ta­li­sie­rung. Auch die epo­cha­le Bedeu­tung der Künst­li­chen Intel­li­genz ist spiel­ent­schei­dend. Zu all dem fin­det man vie­le Impul­se und Anre­gun­gen in unse­rer neu­en Studie.“

Die Teil­nah­me an der Online-Befra­gung ist bis zum 26. März 2026 mög­lich. Der Fra­ge­bo­gen umfasst rund 10 bis 15 Minu­ten Bear­bei­tungs­zeit, die Anga­ben wer­den anonym erho­ben. Die Erhe­bung basiert auf mehr als 50 vor­an­ge­gan­ge­nen Tie­fen­in­ter­views mit Exper­ten aus der Hilfsmittelbranche.

 

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