Markt

Otto­bock ver­kauft „Human Mobility“

Ottobock verkauft sein Rollstuhlgeschäft an DHCare und fokussiert sich künftig stärker auf Prothetik und Neuro-Orthetik.

Der Duder­städ­ter Hilfs­mit­tel­her­stel­ler Otto­bock trennt sich von sei­nem Geschäfts­be­reich „Human Mobi­li­ty“. Käu­fer des Roll­stuhl­ge­schäfts ist das Medi­zin­tech­nik­un­ter­neh­men DHCa­re. Eine ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung wur­de am 19. Juni unter­zeich­net, der Abschluss der Trans­ak­ti­on ist für die zwei­te Jah­res­hälf­te 2026 vorgesehen.

Mit dem Ver­kauf will sich Otto­bock stär­ker auf sein Kern­ge­schäft – ins­be­son­de­re die Berei­che Pro­the­tik und Neu­ro-Orthe­tik – kon­zen­trie­ren. „Zugleich gewin­nen wir mit DHCa­re den rich­ti­gen Inves­tor für die Human Mobi­li­ty. Das Team hat ein tech­no­lo­gisch füh­ren­des Geschäft mit hoher kli­ni­scher Glaub­wür­dig­keit und engen Kun­den­be­zie­hun­gen auf­ge­baut. Wir sind über­zeugt, dass die Human Mobi­li­ty im neu­en Umfeld bes­te Wachs­tums­chan­cen hat“, so Otto­bock-CEO Oli­ver Jakobi.

DHCa­re über­nimmt den Geschäfts­be­reich mit dem Ziel, sein Port­fo­lio zu erwei­tern und sei­ne Prä­senz im euro­päi­schen Markt zu stär­ken. Auch die deut­schen Human-Mobi­li­ty-Gesell­schaf­ten sowie der nie­der­län­di­sche Kin­der­roll­stuhl­spe­zia­list veldink4Kids gehen voll­stän­dig in den neu­en Unter­neh­mens­ver­bund über.

Für Anwen­der, Kos­ten­trä­ger, Leis­tungs­er­brin­ger und Fach­han­del soll der Über­gang geord­net erfol­gen – bis zum Abschluss der Trans­ak­ti­on bleibt Otto­bock als Ansprech­part­ner ver­füg­bar. Im Zusam­men­hang mit der Trans­ak­ti­on haben die fran­zö­si­schen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten bei­der Unter­neh­men exklu­si­ve Ver­hand­lun­gen über den Ver­kauf des fran­zö­si­schen Human-Mobi­li­ty-Geschäfts auf­ge­nom­men. Die Infor­ma­ti­ons- und Kon­sul­ta­ti­ons­pro­zes­se mit den Arbeit­neh­mer­ver­tre­tun­gen sol­len in Kür­ze starten.

 

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