Geboren am 1. Oktober 1935 im Kanton St. Gallen, studierte Zäch zunächst in Freiburg (Schweiz) und schloss anschließend sein Staatsexamen in Basel ab. Als Chefarzt leitete er dort von 1973 bis 1989 das Paraplegikerzentrum. Auf Zächs Engagement hin wurde 1975 die Schweizer Paraplegiker Stiftung gegründet, fünf Jahre später eine entsprechende Vereinigung.
Dr. Joseph Hofstetter, heutiger Direktor der Stiftung, erinnert an die Lebensleistung seines Vorgängers: „Als Mensch, Visionär und Pionier hat er durch seinen unermüdlichen Einsatz das Leben von Menschen mit Querschnittlähmung und deren Lebensqualität nachhaltig verbessert. Seine Vision: Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer werden wieder selbstständige und selbstbestimmte Persönlichkeiten.“
Auch Kevin Schultes, u. a. Vorstandsmitglied in der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten (FGQ), zeigte sich bestürzt von der Nachricht: „Mit ihm ist ein besonderer, ein kreativer, rastloser und ehrgeiziger Mensch von uns gegangen. (…) Sein jahrzehntelanger persönlicher Einsatz und seine Errungenschaften für Menschen mit Querschnittlähmung werden uns dauerhaft in dankbarer Erinnerung bleiben.“
Die Trauerfeier für Guido A. Zäch findet am 28. Februar um 10 Uhr in der Aula des Schweizer Paraplegiker-Zentrums (SPZ) in Nottwil statt.
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