Otto­bock fährt Rekord­ergeb­nis ein

Ottobock schließt 2025 mit Rekordzahlen ab: 1,6 Milliarden Euro Umsatz, zweistelliges Wachstum und ein deutlicher Gewinnsprung. Auch für 2026 plant das Duderstädter Unternehmen weiteres Wachstum.

„Wir sind sehr zufrie­den mit unse­ren im Geschäfts­jahr 2025 erziel­ten Ergeb­nis­sen. Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben wir unse­re Posi­ti­on als Markt­füh­rer mit zwei­stel­li­gen orga­ni­schen Wachs­tums­ra­ten wei­ter aus­ge­baut und einen Pro­fi­ta­bi­li­täts­sprung erreicht. Unser ska­lier­ba­res Geschäfts­mo­dell, unse­re kon­se­quen­te Nut­zer­ori­en­tie­rung und Inno­va­ti­ons­stra­te­gie zah­len sich kon­ti­nu­ier­lich aus“, erklär­te Oli­ver Jako­bi, CEO der Otto­bock SE & Co. KGaA.

Das Duder­städ­ter Unter­neh­men hat das Jahr 2025 nach vor­läu­fi­gen Geschäfts­zah­len mit einem Rekord­ergeb­nis abge­schlos­sen. Mit einem Wachs­tum von 11,7 Pro­zent erziel­te der Kon­zern Umsatz­er­lö­se im Kern­ge­schäft von 1,6 Mil­li­ar­den Euro. Das berei­nig­te EBITDA im Kern­ge­schäft stieg auf 415,3 Mil­lio­nen Euro.

Die guten Finanz­ergeb­nis­se führt das Unter­neh­men auf die Umset­zung der Unter­neh­mens­stra­te­gie zurück. So wur­den im Jahr 2025 Neue­run­gen im Bereich der Knie­ge­len­ke für hoch­ak­ti­ve Nut­zer und eine voll­stän­dig über­ar­bei­te­te Pro­dukt­ge­ne­ra­ti­on in der Arm- und Hand­pro­the­tik ver­öf­fent­licht. Neu eta­blier­te Erstat­tun­gen für hoch­wer­ti­ge pro­the­ti­sche Kom­po­nen­ten und mikro­pro­zes­sor­ge­steu­er­te Orthe­sen­sys­te­me in den USA, Frank­reich und Japan tru­gen eben­falls zum star­ken Wachs­tum bei. Par­al­lel zu der Pro­dukt­of­fen­si­ve wur­de der Aus­bau des Otto­bock-Pati­ent-Care-Netz­werks vor­an­ge­trie­ben, zum Bei­spiel mit Akqui­si­tio­nen in Bel­gi­en und Australien.

Wei­te­res Wachs­tum angestrebt

Otto­bock erwar­tet nach eige­nen Aus­sa­gen für das Geschäfts­jahr 2026 die Fort­set­zung des Wachs­tums­kur­ses. Für das Kern­ge­schäft wird ein Wachs­tum von 5 bis 8 Pro­zent und eine wei­ter­hin gestei­ger­te berei­nig­te EBIT­DA-Mar­ge im Kern­ge­schäft von mehr als 26,5 Pro­zent erwar­tet. Zudem wird die Mit­tel­fris­ter­war­tung mit Blick auf 2029 mit einem orga­ni­schen Wachs­tum von 7 bis 9 Pro­zent und einer wei­te­ren Ver­bes­se­rung der berei­nig­ten EBIT­DA-Mar­ge im Kern­ge­schäft auf 29 bis 30 Pro­zent bestätigt.

„Auf Basis der star­ken Finanz­zah­len des Jah­res 2025, unse­rer Inno­va­ti­ons­kraft und des ska­lier­ba­ren Geschäfts­mo­dells sind wir her­vor­ra­gend gerüs­tet für wei­te­res deut­li­ches Umsatz­wachs­tum und über­pro­por­tio­na­le Ertrags­stei­ge­run­gen“, sagt Dr. Arne Kreitz, CFO der Otto­bock SE & Co. KGaA.

 

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