Aus­bil­dung als Schlüs­sel für die Hilfsmittelversorgung

Zwi­schen Fach­kräf­te­man­gel, stei­gen­den Ver­sor­gungs­an­for­de­run­gen und tech­no­lo­gi­schem Wan­del rückt der Nach­wuchs zuneh­mend in den Fokus der Bran­che. Der Welt­kon­gress der OTWorld

Zwi­schen Fach­kräf­te­man­gel, stei­gen­den Ver­sor­gungs­an­for­de­run­gen und tech­no­lo­gi­schem Wan­del rückt der Nach­wuchs zuneh­mend in den Fokus der Bran­che. Der Welt­kon­gress der OTWorld greift die­se Ent­wick­lung auf und setzt im Mai 2026 einen inhalt­li­chen Schwer­punkt auf die Aus­bil­dung in der tech­ni­schen Orthopädie.

Der Fach­kräf­te­man­gel ist in Deutsch­land deut­lich spür­bar. Vie­ler­orts feh­len qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te in den Werk­stät­ten und Sani­täts­häu­sern. Gleich­zei­tig sorgt der demo­gra­fi­sche Wan­del für einen stei­gen­den Bedarf an Hilfs­mit­teln – das Ver­sor­gungs­sys­tem gerät zuneh­mend unter Druck. Kon­gress­prä­si­dent Tho­mas Münch hat den Schwer­punkt daher bewusst gesetzt. Der Ortho­pä­die­tech­nik-Meis­ter und Betriebs­in­ha­ber sowie Vor­stands­mit­glied des Bun­des­in­nungs­ver­ban­des für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) kennt die Her­aus­for­de­run­gen aus der täg­li­chen Pra­xis: „Unser Beruf befin­det sich in einem tief­grei­fen­den Wan­del, gleich­zei­tig spü­ren wir den Fach­kräf­te­man­gel jeden Tag. Gute Aus­bil­dung heißt des­halb, hand­werk­li­che Stär­ke zu sichern und zugleich Kom­pe­ten­zen für die Zukunft aus­zu­bau­en.“ Für Münch ist Aus­bil­dung kein Ent­we­der-oder. Hand­werk, Digi­ta­li­sie­rung und aka­de­mi­sche Wege gehö­ren zusam­men. „Hand­werk­li­che Qua­li­tät ist die Basis. Dar­auf bau­en digi­ta­le Kom­pe­ten­zen und wei­ter­füh­ren­de Qua­li­fi­ka­tio­nen auf – vom Meis­ter­brief bis zum Bache­lor oder Master.“

Der Welt­kon­gress greift das The­ma Aus­bil­dung in meh­re­ren Sym­po­si­en auf. Dis­ku­tiert wer­den aktu­el­le Aus­bil­dungs­mo­del­le, digi­ta­le Instru­men­te, die Zukunft der Meis­ter­aus­bil­dung und aka­de­mi­sche Per­spek­ti­ven. Ein wei­te­rer Fokus liegt auf inter­na­tio­na­len Aus­bil­dungs­we­gen – von ISPO-zer­ti­fi­zier­ten Pro­gram­men in Afri­ka und Asi­en bis zu Netz­wer­ken in den USA. Ergänzt wird das Pro­gramm durch Vor­trä­ge, die zei­gen, wie Aus­bil­dung, digi­ta­le Zusam­men­ar­beit und inter­kul­tu­rel­ler Aus­tausch die Ver­sor­gung welt­weit ver­bes­sern. Ein beson­de­res Augen­merk gilt dabei der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit. Nach­wuchs­kräf­te erle­ben auf der OTWorld, wie Ärz­te, The­ra­peu­ten und Tech­ni­ker gemein­sam ver­sor­gen – ein Aspekt, der im Berufs­all­tag von gro­ßer Bedeu­tung ist.

Mit der Jugend-Aka­de­mie Tech­ni­sche Ortho­pä­die (JA.TO) bie­tet die OTWorld ein eigen­stän­di­ges Nach­wuchs­pro­gramm für Aus­zu­bil­den­de und Stu­den­ten. An zwei Tagen erhal­ten jun­ge Fach­kräf­te Zugang zur Fach­mes­se und zum Welt­kon­gress. So kön­nen sie ihr Wis­sen erwei­tern, sich aus­tau­schen und vernetzen.

 

Tickets sichern
Erhält­lich sind OTWorld-Kom­plett-Tickets, die den Zugang zum Welt­kon­gress und zur inter­na­tio­na­len Fach­mes­se beinhal­ten. Bis zum 31. März gilt hier­für ein Ear­ly-Bird-Tarif mit einer Erspar­nis von bis zu 80 Euro. Ermä­ßig­te Tages­ti­ckets sind zudem für Schü­ler, Stu­den­ten und Aus­zu­bil­den­de erhält­lich – das OTWorld-Kom­plett-Ticket kos­tet 89 Euro, das Mes­se­ti­cket 21 Euro (jeweils gegen Vor­la­ge eines gül­ti­gen Nachweises).

Für Fach­be­su­cher, die die inter­na­tio­na­le Fach­mes­se inklu­si­ve aller Work­shops im Kon­gress nut­zen wol­len, bie­tet sich das Mes­se-Grup­pen­ti­cket ab vier Per­so­nen für 29 Euro pro Per­son an. Sepa­ra­te Zwei­ta­ges­ti­ckets ste­hen außer­dem für Teil­neh­mer der Jugend-Aka­de­mie Tech­ni­sche Ortho­pä­die (JA.TO) zur Ver­fü­gung. Bis zum 31. März gilt ein Ear­ly-Bird-Tarif mit einer Erspar­nis von 10 Euro. 

 

 

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