Mehr Mobi­li­tät für „ver­nach­läs­sig­te Patientengruppe“

Nicht sel­ten muss bei­spiels­wei­se in Fol­ge einer Dia­be­tes-Erkran­kung – oder einer ande­ren Ursa­che – ein Fuß ampu­tiert wer­den. Manch­mal auch „nur“ eini­ge Zehen oder Tei­le des Fußes. Doch auch deren Ver­lust kann sich stark auf das Gang­bild der Betrof­fe­nen aus­wir­ken und so die Mobi­li­tät ein­schrän­ken oder zu einer Schon­hal­tung füh­ren. Laut Fri­th­jof Doerks, Dok­to­rand an der Ortho­pä­di­schen Kli­nik der Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver (MHH) und wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter des zuge­hö­ri­gen Ortho­Go-Labors, ist die Stu­di­en­la­ge bis­lang dünn und die The­ra­pie­mög­lich­kei­ten dem­nach begrenzt.

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Mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Ver­sor­gung als Maxime

Der tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt bringt auch in der Pro­the­sen­ver­sor­gung immer wie­der neue Mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung der Lebens­um­stän­de von Men­schen mit Ampu­ta­tio­nen mit sich. Aller­dings müs­sen dafür die mensch­li­chen und die maschi­nel­len Fähig­kei­ten opti­mal mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den. Die­ser höchst her­aus­for­dern­den Auf­ga­be wid­met sich Dr. med. Jen­ni­fer Ernst seit knapp einem Jahr als Chir­ur­gin und Ampu­ta­ti­ons­exper­tin an der Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver (MHH).

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