Mach­bar­keits­stu­die zur Schlie­ßung der reha­bi­li­ta­ti­ven Ver­sor­gungs­lü­cke bei Patient:innen nach erfolg­ter Majo­ram­pu­ta­ti­on im Rah­men eines Inno­va­ti­ons­fonds­pro­jekts. Umset­zung, Erfah­run­gen und ers­te Ergebnisse

Ch. Egen, J. Schiller, Ch. Gutenbrunner, I. Eckhardt, K. Höpner, Ch. Sturm, M. Fink, A. Ranker
Eine Majoramputation ist für die Betroffenen ein äußerst belastender Eingriff und mit großen Herausforderungen für die gesellschaftliche und berufliche Wiedereingliederung verbunden. Bei der Versorgung von Patient:innen mit einer Amputation besteht ein hoher Bedarf an ärztlicher und therapeutischer Behandlung sowie sozialmedizinischer Steuerung. Die sektoralen Versorgungsstrukturen sind regional sehr unterschiedlich aufgestellt und decken häufig den Bedarf nicht adäquat ab. Dem Entlassmanagement kommt hierbei eine Schlüsselposition zu. Ein Innovationsfondsprojekt des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) implementiert und evaluiert gegenwärtig modellhaft eine optimierte Versorgung für Menschen nach Majoramputation durch Einführung eines sektorenübergreifenden Caremanagements und Einführung einer ambulanten Interimsphase in einer Hochschulambulanz für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) und Therapie. Der Beitrag berichtet über die Umsetzung, die gemachten Erfahrungen und über erste Ergebnisse.

Ch. Egen, J. Schil­ler, Ch. Guten­brun­ner, I. Eck­hardt, K. Höp­ner, Ch. Sturm, M. Fink, A. Ranker
Eine Majo­ram­pu­ta­ti­on ist für die Betrof­fe­nen ein äußerst belas­ten­der Ein­griff und mit gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen für die gesell­schaft­li­che und beruf­li­che Wie­der­ein­glie­de­rung ver­bun­den. Bei der Ver­sor­gung von Patient:innen mit einer Ampu­ta­ti­on besteht ein hoher Bedarf an ärzt­li­cher und the­ra­peu­ti­scher Behand­lung sowie sozi­al­me­di­zi­ni­scher Steue­rung. Die sek­to­ra­len Ver­sor­gungs­struk­tu­ren sind regio­nal sehr unter­schied­lich auf­ge­stellt und decken häu­fig den Bedarf nicht adäquat ab. Dem Ent­lass­ma­nage­ment kommt hier­bei eine Schlüs­sel­po­si­ti­on zu. Ein Inno­va­ti­ons­fonds­pro­jekt des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses (G‑BA) imple­men­tiert und eva­lu­iert gegen­wär­tig modell­haft eine opti­mier­te Ver­sor­gung für Men­schen nach Majo­ram­pu­ta­ti­on durch Ein­füh­rung eines sek­toren­über­grei­fen­den Care­ma­nage­ments und Ein­füh­rung einer ambu­lan­ten Inte­rims­pha­se in einer Hoch­schul­am­bu­lanz für Phy­si­ka­li­sche und Reha­bi­li­ta­ti­ve Medi­zin (PRM) und The­ra­pie. Der Bei­trag berich­tet über die Umset­zung, die gemach­ten Erfah­run­gen und über ers­te Ergebnisse.

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